http://www.wuppertaler-rundschau.de/kultur/frauen-im-exil-frau-mit-gipsbein-aid-1.5767306
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Unmittelbar nach der Machtergreifung der ‚NSDAP’ am 30. Januar 1933 und dem einen Monat darauf folgenden Reichstagsbrand, flüchteten Menschen aus der Kultur, der Politik, der Wissenschaft und Medizin, - Juden, Christen, Anders- oder Nichtgläubige - Männer wie Frauen, Mädchen wie Jungen. Das Deutschland nach der faschistischen Machtübernahme konnte nicht mehr das Ihre sein, und sie glaubten und hofften, mit ihrer Flucht in die Emigration drohender Verfolgung und bedrohtem Leben entgehen zu können. Unter den Flüchtenden waren zahlreiche Schriftstellerinnen des deutschen Sprachraumes, die im Zentrum dieses Buches stehen sollen: Anna Seghers, Erika Mann, Marta Feuchtwanger sowie weniger prominente oder sogar vergessene wie Louise Straus-Ernst (Lou Ernst‘), Anna Gmeyner, Lisa Fittko, Gina Kaus, Hertha Pauli. Susanne Bach.                                                                 Frauen unterschiedlicher Biografie, antifaschistischer Auffassung und Haltung sowie sehr sich unterscheidender literarischer Produktion und Intensität.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Portrait:                                                                       Roland Hoja, in Altdöbern/Niederlausitz geboren, lebte bis 1959 in der DDR. Nach Essen im Ruhrgebiet wurde Wuppertal über die Studienzeit in Düsseldorf ständiger Wohnsitz und auch Arbeitsplatz am Gymnasium in den Fächern Deutsch und Erziehungswissenschaften, - die letzten Jahre an einer Gesamtschule im Zentrum. Autor verschiedener Studien zu Heinrich Heine im Pariser Exil und den 1848er' europäischen Revolutionen. Zu Bert Brecht, Patricia Highsmith und Heinrich Vogeler. Zuletzt zu exilierten Schriftstellerinnen in Paris 1933-1941.

 

Zufriedene Psychopathen

Roland Hoja untersucht in seiner Studie„Ripley & Co.“ Aspekte der Kleinbürgerlichkeit und dekadenten Genialität bei tragenden Romanfiguren von Patricia Highsmith

Von

Michael Eschmann in literaturkritik.de » Nr. 3, März 2012 » Schwerpunkt: Belletristik zur Leipziger Buchmesse 2012 » Rezensionen  

Roland Hoja, Autor verschiedener Studien zu Bertolt Brecht und Heinrich Heine, legt eine wissenschaftliche Analyse über die Romanfiguren der Patricia Highsmith im Spiegelbild einer modernen Gesellschaft vor.

Die literarische Welt der Patricia Highsmith war immer anders. Sie unterscheidet sich von vielen Krimiautoren schon alleine dadurch, dass die Aufklärung des Verbrechens nicht im Vordergrund steht. Bei ihr geht es um das Innenleben des Täters. Das Morbide, das Grausame, das Anormale faszinierte die Autorin ein Leben lang. Von ihren Figuren geht eine seltsame Zufriedenheit aus. Sie empfinden keine Schuldgefühle. Ganz im Gegenteil: Die Morde geschehen fast in einer notwendigen, logischen Konsequenz und suggerieren dem Leser die unheimliche Botschaft: „Eigentlich war alles gerechtfertigt“. So wird der Leser zum (moralischen) Mittäter. Das ist das Erfolgsgeheimnis ihrer Bücher. Sie nimmt die Leser mit auf eine Reise durch das innere Dickicht ihrer Romanfiguren. Deshalb ist Patricia Highsmith mehr eine psychologische als kriminalistische Erzählerin. Ihr „Tom Ripley“ mordet sich durch fünf dicke Bücher, immer auf der Suche, nicht nach neuen Opfern, vielmehr nach einem kleinen Stückchen bürgerlichem Glück. Das gelingt auch. Umgeben von Kunst- und Sprachstudien lebt er in Frankreich. Eigentlich möchte er nicht (wieder) morden, doch die Vergangenheit klopft erneut an die Tür. Und jetzt ist er gezwungen, zu handeln. Ein weiterer Mord muss passieren, um einen alten zu vertuschen.

Der Verfasser hat eine umfassende Studie nicht nur über Tom Ripley, sondern auch über all die anderen „Helden“ der Highsmith Romane geschrieben. Es ist eine fundierte literatursoziologische Arbeit geworden. Allerdings an manchen Stellen nicht immer leicht zu lesen. Roland Hoja versteht es, auf einen Aspekt im Werke Highsmiths besonders aufmerksam zu machen: die Politik. Sicherlich war die Schriftstellerin keine „politische“ Autorin. Dafür fehlte die eindeutige Botschaft. Viel sublimer vollziehen sich ihre politischen Anspielungen, die von Hoja gut aufgedeckt und belegt wurden: „Ich lege hier die Auffassung zugrunde, dass natürlich die Psychologie die eine Seite der Handlungs- und Figurenkonstellation ist, während die andere begründet ist im extern kapitalistischen Lebenszusammenhang.“ Ob allerdings Figuren wie „Tom Ripley und Co.“ wirklich das negative Produkt eines kapitalistischen Gesellschaftssystems sind, wird immer ein Streitpunkt bleiben. Kriminelle Emporkömmlinge gab es zu allen Zeiten und in allen Gesellschaftssystemen.

 

 

hier mein neues Buch!!! Brandaktuell!!!  Diese Arbeit stellt dar, in welchem Spannungsfeld Heinrich Vogeler in der Lage war, diese, seine Entwicklung vom jugendstilistischen zum sozialistischen Künstl

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Diese Arbeit stellt dar, in welchem Spannungsfeld Heinrich Vogeler in der Lage war, diese, seine Entwicklung vom jugendstilistischen zum sozialistischen Künstler zu realisieren und wieweit es ein spannender und widersprüchlicher Bogen blieb zwischen Bohème und Sozialist. Inwieweit trotz überzeugtem Sozialist/Kommunist-Sein, sozusagen mit Haut und Haar, sein

e Sehnsucht und seine Heimat immer Worpswede und dem ‚Teufelsmoor‘ galt, als Relikte einer romantischer Sehnsucht in ihm vergraben. In Wirklichkeit immer parallel seine Frau Martha mit den drei Töchtern als heimliche, konservierte Liebesbeziehung. Dieses Buch beleuchtet begleitend den Entwicklungsweg Heinrich Vogelers bis zu seiner Lebens- und Arbeitssituation in Berlin 1926-1931.

(amazone.de u.a.....)

 

Die Kultur betreffende Perspektiven für Europa in Zukunft.

oder

Europa – wenn überhaupt, wofür, für wen!?

 

ein Essay von Roland Hoja anlässlich der Wuppertaler 'Biennale' 2014

 

Um eine Quintessenz nicht bis zum Schluss aufzuheben oder gar wie die ‚Katze aus dem Sack‘ hervorzubringen, sei sie hier als Leitidee schon einmal angebracht:

Die nun im 14. Jahr des 21. Jahrhunderts existierende EU ist kein vereintes Europa und schon gar nicht eines der 99% Menschen, die die darin integrierten Völker und Volksgruppen bilden. Es ist eines in der Hauptsache des Finanz- und Wirtschaftskapitals und politischer Machtpolitik.

Ich gebe zu, das ist nicht nur eine ‚Leitidee‘ meines Schreibens, sondern implizit natürlich eine Anklage! Ja! - Und eine Befürwortung für ein Europa der Völker.

Beginne ich mit einem Zitat unseres großen deutsch-europäischen Dichter-schriftstellers Heinrich Heine, der sich zeitlebens um und in ‚Europa’ gekümmert hat, wenn auch die Idee davon auf seiner geografisch-politischen Ebene noch weit entfernt war und noch kommende Kriege National- und Herrschaftsinteressen statt Einigung vertraten.

Gerade in einer seiner ‚europäischen‘ Schriften, hier aus seiner „Reise von München nach Genua“ aus dem Jahr 1829/30 klingt es angenehm verheißungsvoll und warnend zugleich für die folgende Zukunft:

„Es ist die Emanzipazion. Nicht bloß die der Irländer, Griechen Frankfurter Juden, westindischen Schwarzen und dergleichen gedrückten Volkes, sondern es ist die Emanzipazion der ganzen Welt, absonderlich Europas, das mündig geworden ist, und sich jetzt losreißt von dem eisernen Gängelbande der Bevorrechteten, der Aristokratie. Mögen immerhin einige philosophische Renegaten der Freyheit die feinsten Kettenschlüsse schmieden, um uns zu beweisen, daß Millionen Menschen geschaffen sind als Lastthiere einiger tausend privilegirter Ritter; sie werden uns dennoch nicht davon überzeugen können, so lange sie uns, wie Voltaire sagt, nicht nachweisen, daß jene mit Sätteln auf dem Rücken und diese mit Sporen an den Füßen zur Welt gekommen sind.

Jede Zeit hat ihre Aufgabe und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter. Die frühere Ungleichheit, durch das Feudalsystem in Europa gestiftet, war vielleicht nothwendig, oder nothwendige Bedingung zu den Fortschritten der Civilisazion; jetzt aber hemmt sie diese, empört sie die civilisirten Herzen.“

Wir lesen hier natürlich von einer Zeit, in der das Bürgertum seit der großen französischen Revolution von 1789 sich wirtschaftlich, finanziell und politisch Platz geschaffen hatte, wiewohl die Emanzipation vom ‚Feudalistischen‘‚ ‚Monarchischen‘ noch lange nicht vollzogen war. Auch noch nicht 1848 mittels europaweiter Revolutionen, wenngleich mindestens in einigen Staaten republi-kanische Verhältnisse ausgerufen worden waren. Es war die Zeit der ungeheuer-lichen, rasanten, notwendigen und erfolgreichen Entwicklung des Kapitalismus, hauptsächlich in europäischen industriellen Ballungsräumen…

Aber die „Emanzipation“(sic) der Mehrheit der „civilisirten Herzen“(sic) hin zu den „Fortschritten der Civilisation“(sic) bedeutete das noch lange nicht, weder im 19., noch im 20. Jahrhundert.

Und das bedeutet es im 21.Jh. auch leider noch nicht, wenngleich die Begriffe Emanzipation und Demokratie als hohes europäisches und vereinigendes Gut hochhaltend ständig gehandelt und verhandelt werden. Doch sollte man beachten, wer in welchen Zusammenhängen, zu welcher Zeit und zu welchem Zweck diese vollkommen europäisch tauglichen und notwendigen Begriffe gebraucht und, - wenn nicht alleine formalistisch - , diese mit welchen Inhalten zu welchem Zweck füllt oder zu füllen vorgibt.

Sogar der mir am Herzen liegende Begriff ‚Solidarität‘ (anders als die gängigen Euphemismen ‚Solidargemeinschaft‘ oder sogar ‚Solidargesellschaft‘) wird nutzbar gemacht und menschenfernen Zwecken unterworfen. Nämlich als europäisch eingeforderte Gemeinschaft unter Ungleichen mit natürlich eben-solchen nationalen Voraussetzungen und notwendigen Interessenslagen.

Höre ich das doch gerade bei Bankenrettungen für den Süden und zuletzt bei den begonnenen Kriegen im Irak und Afghanistan. Leise schon, noch nicht so laut, bezogen auf einen weiteren gewalttätigen Euphemismus, nämlich dem sog. ‚Erstschlag‘ gegen Stellungen des syrischen Assad-Militärs. Höre ich das auch und gerade bezogen auf diejenigen, die von ‚Hartz IV‘ betroffen sind oder/und bei voller Arbeitszeit damit von staatlichen Geldern aufstocken müssen, weil sie sonst in dieser Gesellschaft nicht lebensfähig sind. Überall gilt das Verursacher-prinzip, aber dort bezogen auf Banken und Konzerne nicht. Da soll dann die

 

 

sog. ‚Solidargemeinschaft‘ haften, nämlich der Bürger an sich. Kein Wunder also, dass sich Europas Bürger darüber sehr aufregen und ihnen ihr Portemonnaie in dem Falle zur eigenen Existenzsicherung am nächsten erscheint. …

Solidarität allerdings ist genuin ein inhalts- und zweckbestimmter, das Gemein-schaftsleben ermöglichender Begriff, der sich bezieht auf die Gemeinschaft der Menschen, der Völker, der Staaten untereinander hin zu einer gemeinschaft-lichen Zukunft europa- und weltweit, ohne vernichtenden, den Status Quo kon-servierenden und zum eigenen Vorteil nutzenden Wettbewerb wie gleicher-maßen solcher Konkurrenz. Er bezeichnet vor allem ein Grundprinzip des menschlichen Zusammenlebens, das der Sozialpsychologe H.E. Richter bereits 1979 als gesellschaftliches 'Lernziel' imperativisch formulierte. Zu einer Zeit bildungspolitischen Umdenkens und der Konkretisierung der Gestalt findenden Idee von einem vereinigten Europa.

‚Austeritäts‘-Politik als eine Gegenoffensive zur Solidarischen in der EU führt in den Südstaaten schon jetzt zu dramatisch rückläufiger rein ökonomischer Prosperität. Die wirklich Leidtragenden sind die arbeitenden Menschen auf unteren Ebenen: steigende Arbeitslosigkeit, eine zukunftsverbauende Jugend-arbeitslosigkeit in erschreckender Höhe, Leiharbeit und eine immer mehr fort-schreitende Anzahl von sogenannten ‚Geringverdienern‘, - darunter übrigens ein nicht zu unterschätzender Anteil von Arbeitenden, die von ihrem Lohn oder Gehalt gar nicht mehr leben können.

Folgen dieses ökonomischen Faktums sind klassengesellschaftliche Verhältnisse auch gerade bezogen auf die humanistisch bedeutsame Rolle der Kultur im Allgemeinen. Und im Besonderen bezogen auf deren Empfänglichkeit, deren Genuss, der aktiven und passiven Teilnahme sowie deren Entwicklung durch jedes Gemeinschaftsmitglied an den „Fortschritten der Civilisazion“ (sic). Frauen, Männer, Familien, junge Menschen werden so aus dem Kulturbetrieb ausgeschlossen (zunehmend fehlendes Geld, fehlende Zeit wegen mehrerer ‚Jobs‘, fehlende Möglichkeiten u. Fähigkeiten, Ideen u. Interessen!).

 

 

 

Gleichzeitig aber werden sie damit als aktive, verantwortliche Gestalter von Kultur ausfallen.

Kulturelle Traditionen werden immer mehr nur noch von denen gepflegt, die es sich ethnisch-großfamiliär-kulturell in einem noch tradierten Kontext leisten und leisten können. Oder/und von denen, die es sich aus ökonomischen Gründen oder gar Privilegierungen wörtlich leisten können und deren sog. ‚Leistungsträgerschaft‘ im gesellschaftlichen Rahmen sich damit ausschmük-kend ausstattet oder gar dekoriert. Darüber hinaus allerdings gerät eine die Gemeinschaft konstituierende und immer wieder neu produzierende Kultur zunehmend aus den Augen, aus dem Sinn für Mehrheiten der Bevölkerungen Europas.

Es ist also sträflich, Kultur ökonomischen Zwängen (‚Wachstum‘!) zu unter-werfen, deren opfernde Bürger gleichermaßen davon ausgeschlossen werden. Und erneut einem ‚Bildungsbürgertum‘ der sog. ‚Leistungsträger‘ (als allein gültige Leitidee zu sog. ‚bildungsfernen‘ Schichten!) das Wort zu reden.

Damit spitzt sich für mich als ‚Kulturarbeiter‘ die europäische Frage nach der ökonomischen Entsolidarisierung auf die der nationalen und europaweiten Kultur zu. Gemeint ist eben auch, neben der gestalterisch-darstellenden Kultur, die der traditionellen in den jeweiligen national-kulturellen Zusammenhängen. So erschien und erscheint uns West-Europäern bislang, - und es ist wohl die Liebe aller in den Süden Reisenden - , das in Gemeinschaft an großen Tischen, überschwänglich aufgedeckt eingenommene Essen in den Abendstunden als genussvolle Erfahrung. Sozusagen mit ‚Kind & Kegel‘ und regional tradierter Folklore. Meinetwegen in der Athener Altstadt, der ‚Platia‘, oder in griechischen ländlichen Gegenden, wie auch in denen Portugals und Spaniens. Nein, gähnende Leere noch nicht. Aber zunehmende Verlagerung dieser zu diesen Völkern gehörenden Kultur in die heimischen Wohnzimmer und Küchen. In Griechenland auf dem Land zahlen sogar kleinere Restaurantbesitzer mittler-weile die Differenz zur neuerlich nochmals erhöhten MWST, um die gemein-samen Essenstraditionen zu erhalten und noch einen eigenen Verdienst zu er-möglichen. Gleiches geschieht in den kleinen, so geliebten Bäckereien,

 

 

Schlachtereien, Kolonialwarenläden …, die gleichermaßen kulturkommu-nikative Traditionen erfüllen. Schnell ist dann hier einer der bekannten westlichen Supermärkte zur Stelle, um neue, zunächst fremdartige Produkte anzufeilschen bei gutem Profit, um im Ergebnis hilfreich gewachsene Tradi-tionen und damit die Gemeinschaften zu zerstören. Wie gesagt, nur ein Beispiel, aber auch eines von weiter folgenden, tiefgreifenden für die Menschen in diesen Kulturkreisen!

Tradierte Kultur wie oben angedeutet, Kultur im allgemeinen und europäische Kultur braucht Respekt, Frieden, Menschenrechte und echte Demokratie, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit. Echte Demokratie braucht soziale, politische, wirtschaftliche Sicherheit für alle Menschen in Europa und natürlich auf der Welt.

Wirtschafts/Finanzkrise und damit einhergehende ökonomische Erpressung, Krieg, Flüchtlingsverfolgungen ... sind die tötenden Boten einer gewünschten solidarischen europäischen Arbeits- und Lebenskultur für die Zukunft der Völker. Das ist oft, zu oft europäische Realität!

Ich werde nicht glauben, dass das Interesse am Menschen aufhört, wenn er keinen Hunger mehr hat, nicht mehr leidet und unterdrückt wird. Ich bestreite, dass er unser Mitgefühl nur im Unglück verdient. Ich weiß gut, dass Leiden oft erhebt. Wenn es uns nicht niederwirft, schmiedet und stählt es uns. Aber trotzdem möchte ich einen Gesellschaftszustand entwerfen und anstreben, wo die Freude allen zugänglich ist, Menschen entwerfen, die durch die Freude wachsen. Und, wie Heinrich Heine in seinen Gedanken weiter entwickelte, „wir einst alle, als gleiche Gäste, das große Versöhnungsmahl halten und guter Dinge sind – denn was gäbe es Besseres als eine Gesellschaft von Pairs an einem gut besetzten Tische?“

 

Roland Hoja

Wuppertal im September 2013 und März 2016

 

Roland Hoja

Veranstaltungsreihe:

Wuppertaler Autor_Innen im 'Container'

 (29.9.012-6.7.013, 'Container' am Wuppertaler Opernhaus, jeden 1. Freitag d.M.20h)

 

29.9.012 (Auftaktveranstaltung) 

Es liest der Initiator Roland Hoja aus seinem Roman: "heine bei brecht.berlin 1953"